Ruhe in Frieden, Käptn Suurbier

Am 14. Februar verstarb der Berliner Musiker Michael Wahler, genannt Micha Suurbier und Frontmann der Band „Die Suurbiers„.

Wie viele, habe ich durch den Nachruf auf Bademeister.com (und leicht abgewandelt auf Belas Seite) davon erfahren.

 Ich gebe zu: Mir waren die vielen Schnittstellen, die er zur Welt der Die Ärzte hatte gar nicht gewahr. Niemand geringeres als Hagen Liebing hat mit „Der ewige Teenagerrebell“ für die Berliner Ausgabe des „Tip“ einen lesenswerten Nachruf verfasst und dabei auch einige Interessante Fakten aufgedeckt:

Hans „Sahnie“ Runge, der zunächst noch parallel bei den Suurbiers und den Ärzten spielte, setze auf die erfolgversprechendere Karte, Wolfgang „Wölli“ Rohde wechselte von Herms- nach Düsseldorf, um fortan bei den Toten Hosen zu trommeln und Bassist Michael Beckmann gelangte mit den Rainbirds zu Ruhm („Blueprint“).

Michael Beckmann spielte übrigens auch bei Depp Jones und laut Wikipedia spielte Bela 1983 aushilfsweise ebenfalls bei den Suurbiers.

Dazu kommt, dass die DÄ sich in ihrem Nachruf von „Micha dem Cowboy“ verabschieden, ein Lied aus den frühen Achtzigern – das also vielleicht wirklich damals schon dem an allen Ecken und Enden verbundenen Micha gewidmet war. So oder so binde ich es hiermit ein, um nach einer Schweigeminute einem der Gründerväter des Deutschen Funpunk die Ehre zu erweisen.

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